Homöopathie

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URSPRUNG UND ZIEL DER HOMÖOPATHIE

Die durch Samuel Hahnemann entwickelte Therapie basiert auf der Annahme, dass Krankheiten Folge des Ungleichgewichtes der Lebenskraft sind.
Aus dem Buch „Organon der Heilkunst“ schreibt Samuel Hahnemann über die Lebenskraft: „Während der Gesundheit belebt eine geistartige Kraft (Lebenskraft) den Organismus und hält ihn in harmonischer Ordnung. Während der Krankheit ist ursprünglich nur die Lebenskraft krankhaft verstimmt und drückt ihr Leiden (die innere Veränderung) durch Innormalitäten in Gefühlen und Tätigkeiten des Organismus aus.“
Dieser Energie ist in allen lebendigen Wesen vorhanden. Deshalb heilt die Homöopathie auch Tiere und sogar Pflanzen. Die Lebenskraft ist sozusagen der Kraftstoff des Wesens. Sie durchdringt selbst das Mineral bis zur atomaren Ebene.
Durch den Ansatz „Similia similibus curentur“ (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt) probierte Hahnenmann verschiedene Stoffe und stellte die homöopathischen Arzneimittel her, indem sie verdünnt und potenziert wurden. Hahnemann nutzte das Potential der Natur, um Krankheiten sanft und erfolgreich zu behandeln. Alles schwingt unterschiedlich im Universum - und so auch die Pflanzen, Tiere, Mineralien, Elemente etc.
Ziel der homöopathischen Behandlung ist, die Lebenskraft wieder unbeschwert fließen zu lassen und auf diese Weise die Krankheiten von innen nach außen zu beeinflussen.
Die Homöopathie wirkt sowohl bei chronischen als auch bei akuten Krankheiten.
Die homöopathischen Mittel sind zuverlässig und frei von Nebenwirkungen. Der Fokus der Behandlung liegt beim Patienten. Die Symptome spiegeln die Störung der Lebenskraft.

Über Samuel Hahnemann

1755
Der Begründer der Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann, wird am 10.04.1755 in Meißen geboren als Sohn von Gottfried Hahnemann, einem geachteten Porzellanmalereikünstler.
1775
Am 1775 beginnt Hahnemann sein Medizinstudium in Leipzig. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Sprachlehrer – Deutsch und Französisch – und als Übersetzer von medizinischen Bücher. Das Medizinstudium enttäuscht Hahnemann. Seine Liebe ist die „zur praktischen Arzneikunde, wozu in Leipzig keine Anstalt ist“. Nach einem Jahr zieht er nach Wien um, wo er von Dr. Quarin unterrichtet und gefördert wird. „Dem großen praktischen Genie, dem Leibarzt von Quarin verdanke ich, was Arzt an mir genannt werden kann“. Danach arbeitet Hahnemann für den Baron von Brukenthal im heutigen Rumänien, wo Hahnemann klinische Erfahrungen sammelt. Dazu gehört auch der Kontakt zu Malaria-Patienten und die Beobachtung deren Symptome.
1779
In 1779, wieder in Deutschland, Erlangen, erhält Hahnemann seinen Doktortitel.
1781
In 1781 ist er in Dessau und arbeitet als Stadtphysikus.
1790
1790 ist das Geburtsjahr der Homöopathie. Als Hahnemann ein Buch von William Cullen übersetzt, das die Wirkung der Chinarinde bei Malaria beschreibt, zweifelt Hahnemann an Manchem. Er fängt an, Chinarinde auszuprobieren und kommt zum Schluss, dass Chinarinde Symptome erzeugt, die ähnlich der Symptome der Malaria sind (Chinarinde wird zu diesem Zeitpunkt als Medikament für Malaria benutzt) . Ab dann fängt er an, durch Probieren und Beobachten Arzneimittel zu entwickeln.
1805
Hahnemann lebt in verschiedene Städten, bis er in 1805 in Torgau ansässig wird. Zu dieser Zeit hat er schon 27 Arzneien entwickelt.
1811
1811 ist Hahnemann in Leipzig und arbeitet weiter an der Entwicklung der Homöopathie.
1821
1821 ist er in Köthen. Dort schreibt und arbeitet er weiter.
1835
1835 zieht er nach Paris um, wo er im Juli 1843 stirbt.

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